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SPD Ortsverein Teningen

Altbürgermeister Hermann Jäger wurde 80 Jahre alt

Allgemein

Hermann Jäger -  
unser Altbürgermeister und Ehrenbürger der Gemeinde Teningen – wurde 80!
 
Mit 27 Jahren wurde 1968 der katholische Hermann Jäger im evangelischen Nimburg zum Bürgermeister gewählt. Er sagte damals forsch: „Ich bewerbe mich nicht als Pfarrer sondern als Bürgermeister“.  
2009 wurde er nach 41 Jahren mit 68 Jahren in den gesetzlich vorgeschrieben Ruhestand verabschiedet. Er war der damals dienstälteste Bürgermeister Baden-Württembergs.
Der in seinem ersten Wahlkampf beherzigte Leitsatz: integrieren, nicht ausgrenzen zieht sich durch seine gesamte unglaublich lange Laufbahn – kein einzelner Kommunalpolitiker hat Teningen so lange und sichtbar geprägt.
Schon der Eingliederungsvertrag von 1975 zwischen den Gemeinden Köndringen mit Landeck, Nimburg mit Bottingen und Heimbach mit der Gemeinde Teningen war von Hermann Jäger mitverhandelt worden. So war das Zusammenwachsen dieser sehr alten Gemeinden und ihre gleichmäßige Weiterentwicklung für Hermann Jäger die selbstverständliche und erfolgreich bewältigte Zukunftsaufgabe für viele Jahre. Jeder Teilort bekam seine eigene Dorfentwicklung! Das Kommunalwahlrecht (Unechte Teilortswahl), das allen Teilorten einen Vertreter garantierte,  war dabei eine unschätzbare Hilfe.
Als Bürgermeister war Hermann Jäger in seinem Selbstverständnis der Bürgermeister aller Bürger. Das hinderte ihn aber nicht daran, zeitweilig die Kreis-SPD anzuführen, und vor allem über 40 lang für die SPD im Kreistag zu sitzen, 35 Jahre lang als Fraktionsvorsitzender – und so auf Kreisebene für alle Teninger gute sozialdemokratische Politik zu machen.
Der Denkhorizont Hermann Jägers endete auch nicht an der Kreisgrenze. Die Städtepartnerschaften mit La Ravoire , Vado Ligure und Zeithain wurden von ihm aktiv begründet.
Die strategische Auswahl der vielen Ehrenämter, die Hermann Jäger im Laufe der Zeit übernahm, gepaart mit seinem Geschick als Netzwerker, kam Teningen oft zugute, besonders wenn es um behördliche Planungsentscheidungen oder staatliche Fördergelder ging.
Hermann Jäger war offen für die Professionalisierung neuer Politikfelder – Teningen ging voran und  bestellte hauptamtliche Jugendpfleger, Gemeindebibliothekare und einen Umweltbeauftragten.
Hermann Jäger dachte immer konzeptuell – in jedem Bereich der Infrastruktur sorgte er für Fortschritte. Die Schullandschaft wurde ständig modernisiert. Industrie und Gewerbe wurden gefördert, d.h. Arbeitsplätze erhalten oder neu geschaffen,  z.T. mit spektakulären Maßnahmen. Der ungewöhnlich hohe Bestand an Gemeindewohnungen wurde modernisiert.   
Allein Hermann Jägers Kompetenz in Sach- und Verfahrensfragen hätten den Bürgern vermutlich nicht gereicht, um ihn wiederzuwählen. Hermann Jäger war auch nahbar. Er hatte großes Verständnis für die ungemein große und lebendige Vereinslandschaft Teningens, an der er auch aktiv teilnahm. Nie darf vergessen werden, dass im Leben eines Bürgermeisters das Private und das Öffentliche nicht zu trennen sind. Hermann Jäger konnte sein Leben lang Bürgermeister mit Leib und Seele sein, weil ihm seine Frau Erika den Rücken frei hielt.  
Die SPD-Ortsvereine Heimbach und Teningen wünschen ihm weiterhin ein erfülltes Pensionärsleben als Wanderführer, Hausgärtner und Enkelanleiter beim Handwerken!
 

Für die Ortsvereine Uli Ummel, Jonas Muth und Ortwin Vollmer

Für die Fraktion Roswitha Heidmann

 

 
 

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